Von Thennach zu Dennach

um 1100

Um 1100 wurde Dennach durch die Herren von Strubenhardt von Gräfenhausen ausgehend als Waldhufendorf beim sogenannten „ zweiten Waldgang“ auf dem Rücken den Lindenbergs angelegt.

1368

28.März 1368 erstmalige Erwähnung in einer Urkunde als „Tenech“
Der Name ist als „Stelle mit den Tannen“ zu deuten.

Die Markung Dennach wird im Osten durch die Enz, im Süden durch die Eyach ,im Westen vom Salmisgrund , dem Großen Volzemer Stein ,der Tröstbachklinge, dem Conweiler Stein und im Norden vom Rotenbächle begrenzt. Der Waldanteil der Gesamtmarkungsfläche liegt bis heute bei 85%

1528

Um 1528 wurde Dennach von Württemberg übernommen, bis auf den Wald des Smalensteiners der bis 1806 im badischen Besitz blieb(badisch-Durlacher Wald). Es bestand damals aus 12 Höfen, die zu Frondiensten verpflichtet waren.

um 1700

Zeitzeuge dieser Grenzlandvergangenheit ist das „Schwabentor“ das als ehemalige Zollstelle auf dem sogenannten Schwabenstich am Wege vom Badischen Gebiet in das Schwäbische Land liegt

1816

Besondere Erwähnung in der Geschichte verdient der Eisenerzabbau in den Jahren 1816 – 1848 in der Dennacher Grube“Königszeche“ . Der Name des Waldteils „Eisemertann“erinnert noch daran.

1819

Dennach hat 218 Einwohner

1842

Bau eines Rathauses, die Schule wird ebenfalls darin untergebracht , vorher befand sich Letztere daneben

1868

Einweihung der Enztaleisenbahn mit Dennacher Bahnhof „Rotenbach“

1890

Entstehung Sägewerk Rotenbach (Firma Krauth & Co. das größte seiner Art damals in Württemberg , Werksiedlung mit mehreren Bahngebäuden, ein neuer Ortsteil entstand in dem zeitweise 150 Menschen wohnten

1903

Bau einer Kirche, Dennach gehört nun kirchlich zu Schwann

1914

Bau Aussichtsturm auf dem Lindenberg aus Holz

1924

Neubau einer Schule mit Turnhalle

1939

der 2.Weltkrieg fordert 47 Menschen, zusätzlich kommen in den letzten Tagen 10 Personen um

1950

Neubau eines Gemeindehauses mit Feuerwehrmagazin und Gemeinde-Mosterei

1955

Gründung der Festgemeinschaft des Gesangs-Musik- und Turnvereins, Geburtsstunde der„Märchenbeleuchtung“

1958/59

Instandsetzung der Dennacher Kirche mit Turmumbau

1975

Eingemeindung zur Stadt Neuenbürg, höchster Ort und Punkt des Enzkreises Heuberg 710 m N.N),“ prädikatisierter Erholungsort“

1991

Neubau der Schwabentorhalle am Ortseingang. Platz für Veranstaltungen und Vereinssport.

2007

Bau eines „Turmes“ mit dem Namen „Enzkreisspitze“, Einweihung 3.Oktober

2017

01.01.2017 Fusion der Kirchengemeinden Dennach und Schwann