Kleintierzüchterverein

Vereinsheim der Kleintierzüchter

Geburtsstunde des Vereins
In den Geschichtsbüchern findet Dennach erstmals Erwähnung im Jahre 1368. Der Tierliebe ist es zu verdanken, dass am7.Februar 1911, im friedfertigen und beschaulichen Dennach mit seinen 469 Einwohnern (im Jahre 1910), 15 Männer mit der festen Absicht zusammenkamen, einen Verein zum Zweckeder Kaninchen- und Geflügelzucht zu gründen.
Die erste Jungtierschau 1913
Mit einer Jungtierschau hat der Verein am 20.Oktober 1913,einem Kirchweihsonntag, zwei Jahre nach der Gründungsversammlung, den ersten Schritt in der Öffentlichkeit gewagt. Es sollte ein erster Beweis der vereinseigenen Leistungsfähigkeit in Dennach sein. Die beteiligten Aussteller, so berichtet der Chronist, „hatten sich mächtig angestrengt und zeigten schöne Exemplare an Geflügel und Hasen . . .". Die Preisrichter, die Herren Kühn
und Lambacher aus Pforzheim, waren beeindruckt und der Gauvorstand Gauthier sparte nicht mit Lob. Nur, der Besuch von auswärts hätte besser sein dürfen.
Pläne werfen „ihre Schatten voraus"
Die Jungtier- und Lokalschauen waren stets sehr gut angekommen, die Räumlichkeiten jedoch waren ausgelastet und an ihren Kapazitäten angekommen. Bei der
Jahreshauptversammlung 1973 wurde deshalb erstmals angemerkt, dass die Ausstellungsfläche im „Hirsch“ bei Großveranstaltungen zu klein ist und einer Weiterentwicklung des Vereins entgegensteht. Es reiften Gedanken über die
Schaffung eines Vereinsheims mit eigener und größerer Ausstellungsfläche, doch die Pläne in dieser Art waren für denVerein utopisch.
Der Plan mit dem Bau eines neuen Vereinsheims nimmt Gestalt an
Die Gedanken wurden aber nicht verworfen, sondern wurden neu genährt, als bekannt wurde, dass das kleine Wochenendhaus im Gewann „Schulacker" (am früheren
Schützenhaus angebaut), zum Kauf ansteht. Die Sache nahm überraschend konkrete Formen an und der Verein nutzte die Chance. Das Schützenhaus als Schießstand mit Anbau 1930
erstellt, wurde 1952 von der Gemeinde gekauft. Bis 1975 war das Haus als Privat-Wochenenddomizil an einen Karlsruher weitervermietet, erst dann hat die Gemeinde das Haus verkauft. Durch den Erwerb am 5. Dezember 1975 ging der Kleintierzuchtverein ein hohes Risiko ein.

 

Ermutigt durch die großartige Aufwärtsentwicklung der letzten 10 Jahre, packte der Verein die Gelegenheit beim Schopfe, „denn mit dem Glück des Tüchtigen war man sich sicher, dass das Wagnisgelingen wird“. Gesagt getan. Was Jahre zuvor für viele Mitglieder nur ein schöner Traum gewesen war, wurde in schneller Folge Wirklichkeit mit wahrem Hintergrund. Der erste Spatenstich erfolgte am 21. Februar 1976. Mit großem Elan wurde das Werk in Eigenleistung gemeinsam angegangen. Doch im Laufe der Bauzeit verpuffte ein Großteil des
„anfänglichen Schwungs“. Oftmals war der Erste Vorsitzende Hans Hummel auf sich allein gestellt und wurde auf der Baustelle nur von wenigen Mitgliedern unterstützt
Das „Jahrhundertwerk" ist fertig!
Das erste, große Datum auf dem Weg des „gewaltigen Fortschritts" war schließlich der 3. und
4. Juli 1976. Knapp 1 000 Arbeitsstunden an Eigenleistung lagen hinter den freiwilligen Helfern, die ein erfolgreiches Werk zu Ende brachten, das bei den Mitgliedern, Freunden undBekannten des Vereins, große Wertschätzung fand. Die Besucher waren auch voll des Lobes über die erste Jungtierschau im neuen Vereinsheim. Die offizielle
Einweihung und Übergabe erfolgte am 28. August 1976.

Die Vorstandschaft 2017

1.Vorsitzender: Christian Bodamer
2. Vorsitzender: Marco Klaus
Schriftführer: Alexander Pfeiffer
Kassier: Marie-Luise Ganser
Kantinenwart: Siegfried Pross
Zuchtwart: Andreas Baduin
Beisitzer: Lothar Rentschler
Ehrenvorsitzender: Rudi Kappler